TENZ "The Story"

von der dna zur Schraube

Vom Familienbetrieb zur Innovation im Holzbau

Gerhard Hubmann wuchs in einem Familienunternehmen auf und kehrte nach einigen Jahren beruflicher Erfahrung in den Betrieb zurück, um vier Jahre lang an der Seite seines Vaters zu arbeiten. Der kleine Dreimannbetrieb in einer Gartenhütte in Wildon bei Graz lebte nach der Maxime seines Vaters: Nicht das Maximum, sondern das Optimum erreichen. Der Fokus lag auf schlanker Unternehmensführung und starken Geschäftskontakten anstelle großer Lagerbestände. Diese Strategie ermöglichte es ihnen, trotz der Konkurrenz durch große Konzerne erfolgreich zu agieren. Im Jahr 2002 stieß Hubmann zufällig auf eine neue Geschäftsmöglichkeit. Internationale Handelsbeschränkungen eröffneten neue Märkte, und so kam er in Kontakt mit speziellen Holzbauschrauben. Sein Vater erkannte sofort das Potenzial und schickte ihn auf eine Reise, um die Produktionskosten zu ermitteln. Dieser Moment markierte den Beginn seiner Karriere im Bereich der Holzbauschrauben.

Innovation und technologische Durchbrüche

Die Spezialisierung auf konstruktive Holzbauschrauben erwies sich als lukrative Alternative zum Massengeschäft. Hubmann erkannte früh, dass es noch Verbesserungsmöglichkeiten gab. Seine Firma Avvio hatte bereits Erfahrung mit Zulassungstests in Deutschland, wodurch das nötige Fachwissen vorhanden war. 2003 entwickelte er die Idee einer innovativen Schraubenspitze: Eine Verdickung sollte wie eine Schneide wirken und den Widerstand beim Eindrehen verringern. Als er diese Idee einem Produzenten vorstellte, wurde sie zunächst als „nicht machbar“ abgelehnt. Fünf Jahre später erschien jedoch eine sehr ähnliche Schraube auf dem Markt. Der Ärger darüber motivierte ihn umso mehr, seine eigene Entwicklung voranzutreiben.

Vom Konzept zur Marktreife

2011 fand Hubmann eine neue Inspirationsquelle – die Natur. Er ließ sich von der Struktur einer Doppelhelix leiten und veränderte die Segmentanordnung der Schraube, um die Reibung zu reduzieren und den Kraftaufwand zu minimieren. Wieder wurde er zunächst mit Skepsis konfrontiert. Doch mit Beharrlichkeit, einer zusätzlichen finanziellen Investition und einer Flasche österreichischen Rotweins gelang es ihm, seine Ingenieure zu überzeugen. Die Entwicklung der neuen Schraube dauerte vier Jahre, bis schließlich die Serienproduktion beginnen konnte. Der Name „TENZ“ entstand durch die Assoziation mit einer tanzenden Bewegung, die die Funktionsweise der Schraube widerspiegelte.

Eine Schraube, die Handwerker schützt

Die Innovation zahlte sich aus. Erste Tests bestätigten die Vorteile der neuen Schraubentechnologie: Dank des verringerten Widerstands verlängerte sich die Akkulaufzeit von Schraubern erheblich. Eine Untersuchung der Technischen Universität Graz widerlegte Bedenken hinsichtlich eines möglichen höheren Verschleißes und zeigte stattdessen, dass die Lebensdauer der Akkuschrauber sich um das Zehnfache erhöhte. Doch die TENZ-Technologie brachte nicht nur technische, sondern auch gesundheitliche Vorteile. Der reduzierte Kraftaufwand entlastet Handgelenk und Rücken der Anwender. Diese ergonomische Verbesserung wurde 2020 offiziell anerkannt: TENZ wurde als weltweit erste Schraube mit dem AGR-Siegel der „Aktion Gesunder Rücken“ ausgezeichnet. Heute steht Gerhard Hubmann mit seiner TENZ-Technologie für Innovation, Effizienz und Gesundheitsschutz – ein beeindruckender Werdegang, der mit einer einfachen Idee begann und sich zu einer bahnbrechenden Entwicklung in der Holzbauindustrie entwickelte.

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